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Wer ChatGPT nach einem passenden Anbieter fragt, kann eine Antwort mit Firmennamen erhalten. Für dein Unternehmen stellt sich deshalb die Frage: Woher kennt das System dein Angebot? Und was kannst du tun, damit die Antwort dein Angebot richtig beschreibt?

Dein Firmenname allein sagt noch wenig.

Auf deiner Website muss stehen, welche Aufgaben du für Kunden übernimmst. Auch die Grenzen deines Angebots gehören dazu. Denn nur mit klaren Angaben lässt sich prüfen, für wen deine Leistung passt.

Ob ein KI-System dein Unternehmen nennt, kannst du nicht bestimmen. Du kannst aber dafür sorgen, dass deine Website gute Antworten auf echte Kundenfragen gibt. Außerdem kannst du prüfen, ob Suchdienste diese Texte lesen können.

Eine Nennung ist noch keine Empfehlung

Ein KI-System kann dein Unternehmen nennen, ohne es zu empfehlen. Es kann auch auf deine Website verweisen, weil ein Text zur Frage passt. Deshalb solltest du jede Antwort im Zusammenhang lesen.

Was sagt die Antwort über dein Unternehmen? Passt die verlinkte Seite zu dieser Aussage? Prüfe auch, ob die KI deinem Unternehmen Leistungen zuschreibt, die du gar nicht anbietest.

Ein Link allein ist kein Beleg.

Fehlt eine Quelle, bleibt zudem oft unklar, woher eine Aussage stammt. KI-Systeme können Angaben falsch zuordnen oder Fehler machen. Eine Nennung ist daher erst dann sinnvoll für dich, wenn sie dein Angebot richtig wiedergibt.

KI-Suche greift nicht immer auf das Web zu

KI-Anwendungen können mit gelerntem Wissen antworten. Je nach Dienst und Funktion können sie auch im Web suchen. Ein neuer Text auf deiner Website steht deshalb nicht sofort für jede Antwort zur Verfügung.

Bei einer Websuche kann das System aktuelle Seiten als Quellen nutzen. Ohne diesen Zugriff hängt die Antwort stärker vom bereits gelernten Wissen ab. Prüfe deshalb bei deinen Tests, ob der Dienst im Web gesucht hat.

Die Dienste nutzen zudem nicht alle dieselben Quellen. Auch die Art, wie sie Links anzeigen, kann sich unterscheiden. Eine feste Zusage, dass dein Unternehmen in KI-Antworten erscheint, wäre daher nicht seriös.

Beginne mit dem Teil, den du selbst ändern kannst: deiner Website. Falls Suchdienste deine Seiten nicht finden, hilft der Beitrag Neue Website-Seiten, aber bei Google nicht sichtbar. Denn eine Seite muss erst auffindbar sein, bevor sie als Quelle aus dem Web dienen kann.

Beschreibe klar, was Kunden bei dir bekommen

Nenne auf jeder Leistungsseite die Aufgabe, die dein Unternehmen übernimmt. Erkläre auch, was der Kunde dafür liefern muss. So kann er schon vor der Anfrage prüfen, ob dein Angebot zu seiner Aufgabe passt.

Aussagen über hohe Qualität reichen dafür nicht aus. Beschreibe stattdessen, wie du einen Auftrag bearbeitest und wer wofür zuständig ist. Dadurch wird aus einer bloßen Behauptung ein Text, mit dem Leser etwas anfangen können.

Jede Seite braucht klare Aussagen.

Prüfe auch, welche Angaben ein Leser zum Verständnis braucht. Fachbegriffe können sinnvoll sein, wenn deine Kunden sie kennen. Erkläre unbekannte Begriffe jedoch direkt im Text, damit die Antwort nicht neue Fragen auslöst.

Nutze für dieselbe Leistung möglichst denselben Namen. Sonst bleibt womöglich unklar, ob verschiedene Seiten dasselbe Angebot meinen. Das gilt auch für den Namen deiner Firma, weil Abweichungen die Zuordnung erschweren können.

Schreibe über die Fragen deiner Kunden

Nutze Fragen aus echten Gesprächen für neue Texte. Denn diese Fragen zeigen, welche Angaben vor einem Auftrag fehlen. Vertrauliche Inhalte aus einem Gespräch gehören allerdings nicht ohne Freigabe auf die Website.

Beantworte die Frage gleich zu Beginn des Textes. Erkläre danach, unter welchen Bedingungen die Antwort gilt. Wenn die Antwort vom Auftrag abhängt, muss der Leser auch erfahren, worin diese Abhängigkeit besteht.

So bleibt der Text verständlich, ohne zu viel zu versprechen. Eine kurze Antwort darf wichtige Grenzen nicht auslassen. Sonst kann ein Leser dein Angebot falsch verstehen, obwohl der Satz für sich richtig klingt.

Trenne Fakten von deiner eigenen Einschätzung. Nenne Quellen, wenn du fremde Angaben nutzt, damit Leser die Aussage prüfen können. Fehlt dir ein Beleg, solltest du die Aussage nicht als gesicherte Tatsache darstellen.

Plane auch die Pflege deiner Texte. Denn alte Angaben können weiterhin in Suchergebnissen auftauchen. Der Beitrag Content planen, der langfristig Besucher bringt hilft dir, die Arbeit an den Inhalten als laufende Aufgabe zu planen.

Lass prüfen, ob Suchdienste deine Texte lesen können

Eine Seite kann im Browser gut aussehen und beim Abruf durch einen Suchdienst Probleme machen. Lass deshalb prüfen, ob der Haupttext auch für den jeweiligen Dienst lesbar ist. Sonst fehlt dem Dienst die Information, die du eigens veröffentlicht hast.

Prüfe außerdem, ob Einstellungen den Zugriff auf wichtige Seiten sperren. Ändere solche Regeln aber nicht ohne Blick auf ihren Zweck. Eine Sperre kann bewusst gesetzt sein, weil Inhalte nicht öffentlich zugänglich sein sollen.

Der Zugriff für eine Suche ist zudem nicht dasselbe wie die Nutzung zum KI-Training. Anbieter können dafür getrennte Regeln vorsehen. Lies deshalb die aktuellen Angaben des jeweiligen Dienstes, bevor du eine Freigabe änderst.

Technische Zusatzangaben können einem Dienst helfen, den Inhalt einer Seite zuzuordnen. Sie müssen jedoch zum sichtbaren Text passen, damit kein Widerspruch entsteht. Eine Nennung in KI-Antworten lässt sich damit nicht erzwingen.

Werte Tests mit Blick auf die genaue Antwort aus

Halte bei einem Test fest, welche Frage du welchem Dienst gestellt hast. Speichere auch die Antwort und die Links zu den Quellen. Dadurch kannst du später prüfen, ob sich die Beschreibung deines Angebots geändert hat.

Ein Test ist keine feste Zusage.

Schon eine anders gestellte Frage kann zu einer anderen Antwort führen. Deshalb sagt eine einzelne Nennung wenig darüber aus, wie oft andere Nutzer dein Unternehmen sehen. Prüfe vor allem, ob die Antwort zur Frage passt und sachlich stimmt.

Trenne solche Tests von den Besuchen auf deiner Website. Nicht jede Nennung führt zu einem Klick. Außerdem lässt sich nicht bei jedem Besuch erkennen, ob er aus einer KI-Antwort stammt.

Prüfe auch die Anfragen, die bei dir ankommen. Verstehen Interessenten dein Angebot falsch, lohnt sich ein Blick auf deine Texte. Korrigiere zunächst die Angaben auf deinen eigenen Seiten, weil du dort selbst Änderungen vornehmen kannst.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann mein Unternehmen in ChatGPT erscheinen?

Dein Unternehmen kann erscheinen, wenn ChatGPT Angaben über dein Angebot für eine Antwort nutzt. Klare Texte auf frei zugänglichen Seiten können dafür eine Grundlage sein. Ob der Dienst diese Seiten findet und nutzt, lässt sich allerdings nicht zusagen.

Muss ich meine Website bei der KI-Suche anmelden?

Es gibt keine gemeinsame Anmeldung für alle KI-Dienste. Prüfe deshalb beim jeweiligen Anbieter, welche Quellen er für die Suche nutzt und welche Regeln für den Zugriff gelten. Eine Freigabe allein sorgt noch nicht dafür, dass dein Unternehmen in Antworten erscheint.

Brauche ich für die KI-Suche andere Texte als für Google?

Du brauchst keine getrennten Texte nur für die KI-Suche. Klare Antworten auf echte Fragen helfen auch den Menschen, die über Google auf deine Website kommen. Achte deshalb darauf, dass jeder Abschnitt ohne Vorwissen verständlich bleibt.

Helfen häufig gestellte Fragen dabei, in KI-Antworten aufzutauchen?

Ein Bereich mit häufigen Fragen kann passende Antworten leicht zugänglich machen. Eine Übernahme durch KI-Systeme ist damit aber nicht sicher. Nutze diesen Bereich deshalb nur für Fragen, die Kunden tatsächlich stellen, und vermeide bloße Wiederholungen.

Wie prüfe ich, ob mein Unternehmen in der KI-Suche auftaucht?

Stelle relevante Kundenfragen in den Diensten, die du prüfen möchtest, und halte die Antworten fest. Prüfe dabei auch die Quellen, weil eine Nennung allein nichts über die Herkunft der Aussage verrät. Werte Besuche auf deiner Website getrennt aus, denn eine Erwähnung muss nicht zu einem Klick führen.

INHALTE KLAR PLANEN

Dein Angebot auf der Website klar erklären

Du möchtest prüfen, ob deine Website die Fragen deiner Kunden beantwortet? Ausgangspunkt sind dein Angebot und die Texte, die schon auf deiner Website stehen.

Daraus lässt sich ein Plan für deine Inhalte ableiten. Er hält fest, welche Angaben fehlen und welche Seiten neue Texte brauchen.

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