Deine Anzeige nennt ein klares Angebot. Nach dem Klick muss deine Seite dieses Angebot aufgreifen. Wer erst im Menü danach suchen muss, hat noch keine Antwort auf seine Frage.
Eine Landingpage für Google Ads sollte deshalb zeigen, was du anbietest und für wen es passt. Sie muss auch erklären, wie der Kontakt abläuft. Prüfe dafür den ganzen Weg von der Anzeige bis zum Eingang der Anfrage.
Der Klick allein ist noch keine Anfrage.
Anzeige und Seite müssen zusammenpassen
Lies zunächst deine Anzeige und öffne dann die Zielseite. Findest du dort die Leistung, die du im Text der Anzeige nennst? Wird klar, für wen das Angebot gedacht ist?
Die Überschrift sollte den Inhalt der Anzeige aufgreifen. Du musst den Text dafür nicht Wort für Wort kopieren. Nutze aber klare Begriffe, damit Leser den Bezug ohne Mühe erkennen.
Prüfe außerdem, welche Suchbegriffe zu deiner Anzeige führen. Passt die Seite zu dem, was Menschen bei dieser Suche brauchen? Falls du ganz andere Fragen ansprichst, reicht ein neuer Button auf der Seite nicht aus.
Führen Anzeigen für verschiedene Leistungen auf dieselbe Seite, prüfe den Inhalt für jedes Angebot. Eine eigene Seite kann sinnvoll sein, wenn sich die Fragen stark unterscheiden. So kannst du die nötigen Infos zeigen, ohne fremde Themen dazwischenzusetzen.
Der Einstieg muss das Angebot klar benennen
Schreibe in die Hauptüberschrift, welche Leistung du anbietest. Ergänze darunter, für wen sie passt und welche Aufgabe sie umfasst. Damit gibst du Lesern direkt die nötigen Infos für eine erste Einschätzung.
Vermeide dabei Begriffe, die wenig über dein Angebot sagen. Qualität und guter Service allein erklären noch keine Leistung. Beschreibe stattdessen, was zum Angebot gehört und was Kunden dafür mitbringen müssen.
Das Angebot muss ohne Vorwissen klar sein.
Zeige außerdem, wie Besucher Kontakt aufnehmen können. Der Text auf dem Button muss zum nächsten Schritt passen. Führt er zu einem Formular, darf er keine feste Buchung erwarten lassen.
Beantworte Fragen vor dem Kontakt
Erkläre zunächst, was deine Leistung umfasst. Nenne auch Grenzen, wenn du bestimmte Aufgaben nicht anbietest. Dadurch können Leser prüfen, ob ihr Bedarf zu deinem Angebot passt.
Beschreibe anschließend, wie es nach der Anfrage weitergeht. Was muss dein Team klären, bevor es ein Angebot machen kann? Welche Angaben braucht es dafür schon beim ersten Kontakt?
Nutze für die Inhalte Fragen aus deinen echten Gesprächen. Schau dafür in Notizen, die du für diesen Zweck verwenden darfst. So orientierst du den Text an belegtem Bedarf, statt Fragen deiner Kunden zu erfinden.
Die Seite braucht genug Text, um offene Fragen zu klären. Streiche deshalb Sätze, die nur einen früheren Gedanken wiederholen. Lass hingegen Infos stehen, die helfen, den Umfang der Leistung zu verstehen.
Zeige nur Belege, die du nutzen darfst
Nutze Namen und Logos von Kunden nur mit deren Zustimmung. Beschreibe bei einer Referenz, welche Aufgabe zum Auftrag gehörte. Erkläre auch, welchen Teil dein Unternehmen selbst ausgeführt hat.
Ein Logo allein erklärt noch keine Leistung.
Fehlen freigegebene Referenzen, kannst du deinen Ablauf genauer zeigen. Erkläre dafür, wie du einen Auftrag bearbeitest und welche Schritte dazugehören. Trenne solche Angaben klar von Aussagen über den Erfolg früherer Projekte.
Prüfe außerdem jedes Bild auf der Seite. Hilft es, die Leistung zu verstehen, oder nimmt es bloß Platz ein? Wenn du eine Software zeigst, kennzeichne erfundene Werte in der Ansicht als Beispielwerte.
Frage nur Daten ab, die dein Team braucht
Lege zunächst fest, wer die Anfrage erhält. Kläre mit dieser Person, welche Daten für eine Antwort nötig sind. Erst daraus ergeben sich die Felder im Formular.
Ein kurzes Formular ist nicht in jedem Fall besser. Fehlen nötige Angaben, muss dein Team sie erst erfragen. Verlange aber keine Details, die sich erst im Gespräch klären lassen.
Prüfe deshalb jedes Pflichtfeld auf seinen Zweck. Braucht dein Team die Angabe schon jetzt? Falls nicht, kannst du sie weglassen oder später erfragen.
Nach dem Absenden sollte die Seite den Eingang klar bestätigen. Erkläre dabei auch, wie es weitergeht. Nenne jedoch nur Fristen für eine Antwort, die dein Team sicher einhalten kann.
Teste die Seite auch auf dem Handy
Öffne die Seite auf dem Handy und gehe bis zum Ende des Formulars. Prüfe dabei, ob du Texte gut lesen und Buttons leicht nutzen kannst. Achte außerdem darauf, ob Hinweise den Inhalt oder den Weg zum Absenden verdecken.
Teste auch Eingaben, bei denen etwas fehlt. Die Meldung muss klar sagen, was du ändern sollst. Bereits eingegebene Daten sollten dabei erhalten bleiben, damit du sie nicht erneut tippen musst.
Prüfe anschließend, ob die Anfrage beim richtigen Team ankommt. Schau auch nach, ob alle nötigen Angaben dort lesbar sind. Ein sichtbarer Hinweis zum Versand allein belegt noch nicht, dass dein Team die Anfrage erhalten hat.
Die Anfrage muss beim zuständigen Team ankommen.
Prüfe zudem, welche Bilder und Skripte die Seite wirklich braucht. Lass Elemente weg, die keinen klaren Zweck haben. Kläre bei Daten mit Bezug zu Personen auch den Datenschutz; die Verantwortung bleibt beim verantwortlichen Unternehmen.
Miss die Anfrage statt nur den Klick
Lege vor dem Start fest, welche Handlung du als Conversion zählen willst. Ein Klick auf den Button ist noch kein Versand des Formulars. Deshalb sollte deine Messung diese Schritte klar unterscheiden.
Teste anschließend, ob die Messung zum echten Ablauf passt. Prüfe auch, was bei Fehlern oder beim erneuten Aufruf der Bestätigung passiert. Der Beitrag Conversion Tracking, das Google Ads besser steuerbar macht geht näher auf die Einrichtung ein.
Schau außerdem, ob die Anfragen zum Angebot passen. Halte dafür fest, welche Leistung gefragt ist und ob du sie anbietest. Dadurch erhältst du Hinweise für den Text, die dir ein bloßer Blick auf Klicks nicht gibt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Landingpage für Google Ads?
Eine Landingpage für Google Ads ist die Seite, die sich nach dem Klick auf eine Anzeige öffnet. Sie sollte das beworbene Angebot erklären und den Weg zum Kontakt zeigen. Dafür müssen Anzeige und Inhalt zusammenpassen.
Kann ich meine Startseite für Google Ads nutzen?
Du kannst deine Startseite nutzen, wenn sie das Angebot aus der Anzeige direkt erklärt. Prüfe aber, ob andere Themen davon ablenken oder wichtige Infos fehlen. Eine eigene Zielseite kann helfen, den Inhalt auf die jeweilige Suche abzustimmen.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
Die Seite sollte so viel Text enthalten, wie Leser für eine Anfrage brauchen. Eine feste Länge lässt sich daraus nicht ableiten. Prüfe stattdessen, welche Frage jeder Absatz klärt und ob die Antwort schon an anderer Stelle steht.
Braucht eine Landingpage ein Menü?
Ein Menü kann sinnvoll sein, wenn die verlinkten Seiten bei der Entscheidung helfen. Prüfe deshalb, welche Inhalte Leser vor dem Kontakt noch brauchen. Rechtlich nötige Angaben müssen auch ohne ein solches Menü erreichbar bleiben.
Warum bekommt meine Landingpage Klicks, aber keine Anfragen?
Prüfe zuerst, ob das Formular funktioniert und die Messung korrekt zählt. Vergleiche dann die Suchbegriffe mit der Anzeige und dem Angebot auf der Seite. Fehlende Anfragen können auch daran liegen, dass die Seite wichtige Fragen offenlässt.
Welche Felder braucht ein Kontaktformular?
Das Formular braucht die Angaben, mit denen dein Team die Anfrage prüfen und beantworten kann. Leite die Felder deshalb aus dem Ablauf nach dem Versand ab. Daten ohne klaren Zweck solltest du nicht abfragen.
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