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Google Ads ausschließende Keywords verhindern Anzeigen bei unpassenden Suchanfragen. Damit schützt du dein Budget vor Klicks von Menschen, die keine passende Leistung suchen.

Ein Keyword allein reicht dafür selten aus.

Google kann deine Anzeigen auch bei Suchanfragen zeigen, die nur teilweise zu deinem Angebot passen. Deshalb musst du prüfen, was Menschen vor dem Klick wirklich eingeben. Erst dann erkennst du, welche Begriffe in die Ausschlussliste gehören.

Ein Ausschluss ist keine Lösung für eine schwache Kampagne. Wenn Anzeige und Landingpage nicht klar sagen, was du anbietest, ziehen sie weiter falsche Klicks an. Ausschließende Keywords ergänzen daher eine klare Struktur im Konto.

Der Suchanfragenbericht ist die wichtigste Quelle

Im Suchanfragenbericht siehst du, bei welchen Eingaben Google deine Anzeige gezeigt hat. Dort steht nicht nur dein gebuchtes Keyword. Du siehst die Wörter, mit denen Interessenten tatsächlich gesucht haben.

Prüfe zuerst Suchanfragen mit Klicks und Kosten. Diese Begriffe haben bereits Budget verbraucht. Danach schaust du auf Anfragen ohne Klicks, wenn sie oft eingeblendet wurden und nicht zu deinem Angebot passen.

Lies immer die ganze Anfrage.

Ein einzelnes Wort kann verschiedene Absichten haben. Das Wort „kostenlos“ kann etwa auf einen Download hinweisen. Es kann aber auch in einer Anfrage nach einem kostenlosen Erstgespräch stehen. Deshalb darfst du Wörter nicht ohne Kontext ausschließen.

Ein Anbieter für CRM-Einführung kann bei „CRM kostenlos herunterladen“ eine unpassende Anfrage sehen. Der Nutzer sucht dort vermutlich eine Software zum Download. Sucht jemand dagegen nach „CRM Beratung kostenloses Erstgespräch“, kann die Anfrage passen.

Diese Suchanfragen passen oft nicht zum Angebot

Viele B2B-Konten erhalten Klicks von Menschen, die einen Job suchen. Andere suchen Vorlagen oder Erklärungen für Schule und Studium. Solche Anfragen führen meist nicht zu einem passenden Gespräch.

Auch falsche Leistungen kosten Geld. Ein Unternehmen für Software-Einführung braucht zum Beispiel keine Klicks für private Computerreparaturen. Ein regionaler Dienstleister will oft keine Anfragen aus Orten, die er nicht bedient.

Diese Gruppen sind oft ein guter Start für die Prüfung:

  • Jobsuche: „Job“, „Stelle“, „Gehalt“ oder „Praktikum“
  • Lernen: „Ausbildung“, „Studium“, „Kurs“ oder „Prüfung“
  • Kostenlose Inhalte: „gratis“, „Download“, „PDF“ oder „Vorlage“
  • Falsche Angebote: Leistungen, Produkte oder Marken, die du nicht führst
  • Falsche Orte: Städte, Länder oder Regionen außerhalb deines Gebiets

Die Liste ist nur ein Anfang. Ein Begriff kann in deinem Fall sehr wohl passen. Wenn du Schulungen verkaufst, ist „Kurs“ kein Ausschluss. Wenn du Vorlagen als Teil deines Angebots anbietest, gilt das auch für „Vorlage“.

Ausschlüsse müssen zur Kampagne passen

Google Ads erlaubt Ausschlüsse auf mehreren Ebenen. Du kannst sie für das ganze Konto, für eine Kampagne oder nur für eine Anzeigengruppe setzen. Wähle die Ebene so eng wie möglich.

Kontoweite Listen eignen sich für Begriffe, die nie zu deinem Unternehmen passen. Dazu zählen oft Jobs oder Praktika. So musst du denselben Ausschluss nicht in jeder Kampagne neu pflegen.

Für einzelne Angebote brauchst du oft eine Kampagnenliste. Ein Unternehmen kann Software verkaufen und zugleich Schulungen anbieten. Dann darf „Schulung“ nicht im ganzen Konto gesperrt sein. In einer reinen Software-Kampagne kann der Ausschluss dennoch sinnvoll sein.

Anzeigengruppen brauchen manchmal eigene Regeln. Das gilt vor allem für ähnliche Leistungen. Eine Gruppe für „CRM einführen“ und eine Gruppe für „CRM Beratung“ können sich sonst gegenseitig Klicks wegnehmen.

Zu breite Listen bremsen passende Anfragen.

Die Art des Ausschlusses macht einen Unterschied

Bei ausschließenden Keywords gibt es weitgehend passend, Wortgruppe und genau passend. Diese Auswahl legt fest, wie nah eine Suche am Ausschluss liegen muss. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Einstellung vor dem Speichern.

Ein weitgehend passender Ausschluss greift bei Suchanfragen mit dem ausgeschlossenen Begriff. Das kann sinnvoll sein, wenn ein Wort immer unpassend ist. Bei Begriffen mit mehreren Bedeutungen ist diese Form jedoch riskant.

Eine Wortgruppe schließt eine feste Wortfolge aus. Das passt gut zu Anfragen wie „CRM kostenlos herunterladen“. Das Wort „CRM“ bleibt dabei für andere Suchanfragen offen.

Ein genauer Ausschluss ist enger. Er blockiert nur diese Anfrage und sehr ähnliche Formen. Das gibt dir mehr Kontrolle, deckt aber weniger Suchvarianten ab.

Google behandelt negative Keywords anders als normale Keywords. Tippfehler oder Mehrzahlformen sind nicht immer automatisch abgedeckt. Prüfe deshalb später, ob neue Varianten auftauchen.

Nicht jede schlechte Anfrage braucht einen Ausschluss

Manchmal passt die Suchanfrage, aber die Anzeige ist zu offen formuliert. Dann klicken Menschen, obwohl sie etwas anderes erwarten. In diesem Fall hilft ein Ausschluss nur begrenzt.

Schau auf den Text der Anzeige. Steht dort klar, für wen dein Angebot gedacht ist? Nennt die Anzeige die Leistung, den Ort oder die Art des Projekts? Solche Angaben filtern oft besser als eine lange Liste mit Ausschlüssen.

Auch die Landingpage zählt. Wenn eine Anzeige auf eine allgemeine Startseite führt, fehlt oft die klare Antwort auf die Suche. Eine passende Seite muss zeigen, was angeboten wird und für wen es gedacht ist.

Der Vertrieb liefert dabei wichtige Hinweise.

Frage nach, welche Anfragen später aussortiert werden. Vielleicht kommen viele Kontakte von Firmen, die zu klein sind. Vielleicht suchen Interessenten eine Leistung, die nicht angeboten wird. Diese Rückmeldung gehört in die Arbeit mit Google Ads.

Leads qualifizieren, bevor Zeit verloren geht zeigt, wie du Kriterien für passende Kontakte vorab festlegen kannst. Dadurch bewertest du Suchanfragen nach einem klaren Maßstab.

Ausschlusslisten regelmäßig pflegen

Eine Ausschlussliste bleibt nicht lange fertig. Neue Angebote, neue Kampagnen und andere Suchtrends ändern die Lage. Deshalb braucht die Liste einen festen Prüftermin.

Notiere bei wichtigen Ausschlüssen kurz den Grund. Das hilft, wenn später jemand das Konto übernimmt. Ohne Hinweis löscht jemand einen Begriff vielleicht wieder, obwohl er viele falsche Klicks verhindert hat.

Prüfe auch das Budget zusammen mit den Suchanfragen. Wenn unpassende Begriffe Kosten auslösen, fehlt Geld für relevante Suchen. Das Google-Ads-Budget sinnvoll planen ordnet diese Entscheidung im Zusammenhang mit Kampagnen und Nachfrage ein.

Weniger Klicks können sinnvoll sein.

Entscheidend ist, ob die verbleibenden Klicks zum Angebot passen. Google Ads ausschließende Keywords helfen dir dabei, Anfragen klarer zu trennen und die Kampagne besser zu lesen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Google Ads ausschließende Keywords brauche ich zuerst?

Starte mit Suchanfragen, die klar nicht zu deiner Leistung passen. Jobs, Praktika und falsche Produkte sind oft gute erste Kandidaten. Prüfe jedoch jeden Begriff im Zusammenhang mit deinem Angebot.

Wie oft sollte man ausschließende Keywords prüfen?

Prüfe neue Suchanfragen regelmäßig, vor allem nach dem Start einer Kampagne. Bei Änderungen am Angebot solltest du ebenfalls sofort nachsehen. Hohe Kosten oder viele neue Klicks sprechen für kürzere Abstände.

Soll ich Wettbewerber als ausschließende Keywords eintragen?

Wettbewerbernamen solltest du erst nach einer Prüfung ausschließen. Manche Menschen vergleichen Anbieter und suchen noch nach einer passenden Lösung. Wenn diese Klicks keine passenden Kontakte bringen, kann ein Ausschluss sinnvoll sein.

Was ist der Unterschied zwischen einem Keyword und einem Ausschluss?

Ein normales Keyword kann deine Anzeige auslösen. Ein ausschließendes Keyword verhindert die Anzeige bei bestimmten Suchanfragen. Beide Einstellungen müssen zusammenpassen, damit keine passende Suche gesperrt wird.

Können ausschließende Keywords meine Reichweite zu stark senken?

Ja, sehr breite Ausschlüsse können passende Suchanfragen blockieren. Deshalb solltest du Wörter mit mehreren Bedeutungen vorsichtig behandeln. Eine Wortgruppe oder ein genauer Ausschluss ist dann oft die bessere Wahl.

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Suchanfragen sauber steuern

Google Ads braucht klare Regeln für Suchbegriffe, Anzeigen und Landingpages. Sonst gehen Klicks auf Anfragen, die nicht zum Angebot passen."

"AICONETWORKS prüft Kampagnen, Suchanfragen und den Weg vom Klick bis zum qualifizierten Kontakt als zusammenhängenden Ablauf.

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